Erstes Verbundtreffen im Projekt „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ am 22.05.2015

Am 22.05.2015 fand das erste Verbundtreffen der drei mittelhessischen Hochschulen Philipps-Universität Marburg (UMR), Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) statt, um gemeinsam in die zweite Förderphase des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ zu starten. Prof. Dr. Adriaan Dorresteijn (JLU) begrüßte die wissenschaftlichen Leitungen Prof. Dr. Marianne Friese (JLU),  Prof. Dr. Pia Robinson (THM) und Prof. Dr. Wolfgang Seitter (UMR) sowie die anwesenden Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter an der JLU.

In diesem Zuge verwies der Gießener Vizepräsident für Studium und Lehre auf die zunehmende Bedeutung der wissenschaftlichen Weiterbildung für die Hochschulen und der wichtigen Pionierarbeit, die durch das Verbundprojekt auf diesem Feld geleistet wird. Das gemeinsame Ziel, zur nachhaltigen Stärkung der wissenschaftlichen Weiterbildung in der Region Mittelhessen und darüber hinaus beizutragen, soll über die hochschulübergreifende Zusammenarbeit erreicht werden, die über die regelmäßig stattfindenden Verbundtreffen unterstützt wird. Zusammenarbeit stellte damit auch beim ersten Verbundtreffen in der zweiten Förderphase das zentrale Schlagwort dar. Diese soll nicht nur durch die hochschulübergreifende Zusammenarbeit in den einzelnen Arbeitspaketen zu den Bereichen Forschung, Entwicklung, Koordination und Vernetzung gewährleistet werden. Auch Möglichkeiten der synergetischen arbeitspaketübergreifenden Zusammenarbeit wurden beim ersten Verbundtreffen diskutiert und verabredet.

Wichtige arbeitspaketübergreifende Aspekte stellen insbesondere die Themen „Professionalisierung des Personals der wissenschaftlichen Weiterbildung“ sowie die notwendige „fachkulturelle Differenzierung der Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung“ dar, die bislang auch als Forschungsdesiderata im Kontext der wissenschaftlichen Weiterbildung benannt werden können. Mit Blick auf diese Themen sind in der Umsetzung der Vorbereitungs-, Erhebungs- und Auswertungsphasen der einzelnen Arbeitspakete synergetische Effekte durch einen gemeinsamen Austausch zu erwarten. Das Verbundtreffen konnte hierfür eine gute Orientierung bieten und stellt damit einen gelungenen Start in die zweite Förderphase dar.