Drei HDM-WM³-Workshops innerhalb des Zertifikatsprogramms „Kompetenz für professionelle Hochschullehre mit dem Schwerpunkt wissenschaftliche Weiterbildung“ im 1. Halbjahr 2016 erfolgreich durchgeführt

Im 1. Halbjahr 2016 wurden insgesamt drei Workshops innerhalb des Zertifikatsprogramms „Kom-petenz für professionelle Hochschullehre mit dem Schwerpunkt wissenschaftliche Weiterbildung“ organisiert. Dieses Zertifikatsprogramm wurde am Anfang der ersten Förderphase des WM³-Projekts auf der Grundlage des bestehenden Zertifikatsprogramms „Kompetenz für professionelle Hochschullehre“ des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen (HDM) entwickelt. Es bereitet Lehrende der drei mittelhessischen Hochschulen auf eine Lehrtätigkeit in der wissenschaftlichen Weiterbildung vor und richtet sich zudem an Lehrende, die sich eine darüber hinausgehende Tätigkeit im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung vorstellen können, etwa als Studiengangentwicklende, als Studiengangkoordinierende, als Mitarbeitende in einer Stabsstelle oder im Wissenschaftsmanagement. Dieser recht breiten Zielgruppe entsprechend wurden im 1. Halbjahr 2016 drei Workshops mit vollkommen unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten.

Der erste Workshop am 11. und 12. Februar 2016 hatte den Titel: „Studierende (in der wissen-schaftlichen Weiterbildung) begleiten, coachen und beraten“. Als Referentin konnte zum wieder-holten Male die Diplom-Pädagogin Eva-Maria Schumacher vom Institut für konstruktives Arbeiten, Leben und Lernen, gewonnen werden. Im Workshop lernten die Teilnehmenden die Möglichkeiten und Herausforderungen kennen, Lernende in Lernumgebungen, im Selbststudium, bei schriftlichen Arbeiten oder bei Projektarbeiten zu betreuen. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von formeller und informeller Beratung und Betreuung im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung thematisiert. Überdies wurden individuelle Beratungskompetenzen in Übungen trainiert und in eigene Fälle übertragen.

Am 18. und 19. April 2016 fand der Workshop „E-Learning in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ statt, der von Alexander Sperl, „WM³“-Mitarbeiter an der Justus-Liebig-Universität Gießen, und Heiko Müller,  „WM³“-Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Mittelhessen, geleitet wurde. E-Learning kann ein wichtiger Baustein für Angebote in der wissenschaftlichen Weiterbildung sein, da mit seiner Hilfe flexible und moderne Lehrveranstaltungen gestaltet werden können. Im Workshop lernten die Teilnehmenden eine Reihe von Werkzeugen kennen, die sie unterstützen, Materialien zu erstellen und dabei moderne Methoden der Inhaltsvermittlung in der Lehre umzusetzen.

Im dritten Workshop am 22. Juni 2016 befassten sich die Teilnehmenden mit den Aufgabenfeldern und Professionalisierungsbedarfen von Studiengangkoordinator*innen in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Im Workshop erhielten die Teilnehmenden einen Überblick, welche Aufgaben Studiengangkoordinierende in der wissenschaftlichen Weiterbildung übernehmen. Dabei wurden anhand von Praxisbeispielen die zentralen Elemente und Herausforderungen in der Tätigkeit näher betrachtet und analysiert. Auch wurden erste Ergebnisse des Arbeitspakets 3 aus dem Verbundprojekt: „WM3 Weiterbildung Mittelhessen“ präsentiert, das Professionalisierungsbedarfe in der Studiengangkoordination erforscht. Als Referentinnen dieses Workshops fungierten Dr. Monika Braun und Heike Rundnagel, „WM³“-Mitarbeiterinnen an der Philipps-Universität Marburg.

Die HDM-WM³-Workshops wurden in der Summe im 1. Halbjahr 2016 von 24 Teilnehmenden der drei Verbundhochschulen besucht. Zahlreiche Personen haben bereits ihr Interesse an den kommenden Workshops innerhalb des Zertifikatsprogramms: „Kompetenz für professionelle Hochschullehre mit dem Schwerpunkt wissenschaftliche Weiterbildung“ bekundet, die sich unter anderem mit den „Vertriebsmöglichkeiten in Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung“ und dem „Moderieren und Visualisieren in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ beschäftigen werden.